Warum es diese Plattform gibt

In der Folge der Migrations- und Corona-Krise sowie jüngst des Kriegs in der Ukraine ist das Thema der Grenzen wieder auf vielseitige Weise aktuell geworden. Im zentral- und südosteuropäischen Raum spielt es jedoch immer eine besondere Rolle – als historisches und gegenwartsbezogenes Phänomen, aber auch im metaphorischen Sinne und in anderen Bedeutungszusammenhängen wie in der Religion, Philosophie, Sprache. Grenzen sind dabei nicht nur negativ wahrzunehmen, man kann ihnen auch Positives abgewinnen. An konkreten Beispielen wollen wir sie und ihre Auswirkungen unter die Lupe nehmen.

Beiträge unserer Autor:innen zum Lesen, Sehen und Hören.

Unser Blog Zwischen Grenzen macht auf verschiedene Aspekte der Grenzen im zentral- und südosteuropäischen Raum aufmerksam. Die kulturelle, religiöse und politische Geschichte der Regionen wirkt sich auch auf das heutige Leben aus – ist aber vielleicht gar nicht mehr so sichtbar.

In der Video-Reihe Spot On werfen wir einen Blick auf bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus den böhmischen Ländern. Sprachliche, nationale und politische Grenzen beinflussten zwangsläufig ihr Leben und Werk.

Die Podcast-Serie Münchner Grenzerfahrungen setzt sich mit Menschen auseinander, deren Leben von Grenzüberschreitungen geprägt ist. Herkunft, Ankunft und Rückkehr stellen sich als dynamische Komponenten ihrer Biografien heraus.

Lassen Sie sich von unserer Themenvielfalt inspirieren.

Eiserner Vorhang in Kvilda n der bayerisch-tschechischen Grenze. (Quelle: Wikipedia/Autor „Harold“)
Blogbeitrag

Verrostende Erinnerung an den Eisernen Vorhang an der bayerisch-tschechischen Grenze?

Menschenketten, spontane Volksfeste, Feuerwerke, Freundschaftszüge: die Euphorie an der bayerisch-böhmischen Grenze 1989 nach dem Fall des Eisernen Vorhangs schien grenzenlos. Doch gibt es auch genügend Orte, die an die Zeit der Wachtürme, Stacheldrahtzäune und bellenden Spürhunde erinnern? von Wolfgang Schwarz

Blogbeitrag

Der Schriftsteller Heinrich Zillich und die...

von Florian Kührer-Wielach

Podcast

Die Übersetzerin als Zaungast. Ágnes Relle im Gespräch

von

Ágnes Relle gehört zu den bekanntesten Übersetzerinnen aus dem Ungarischen und hat die Wahrnehmung der ungarischen Literatur im deutschsprachigen Raum seit den 1990er-Jahren maßgebend mitgeprägt. Als Kind ungarischer Eltern, die 1956 Ungarn verließen, ist sie in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sie spricht über Grenzerfahrungen, die Arbeit an beziehungsweise mit der Sprache, das Schweben des Ungarischen und die unterschiedlichen Herausforderungen, wenn man Texte von Imre Kertész oder Kovács András Ferenc ins Deutsche überträgt.

Blogbeitrag

Mehrsprachigkeit als „neue“ Norm

Sprache ermöglicht uns mit unserer Umwelt zu kommunizieren. Gleichzeitig bildet sie unsere Wahrnehmung der Welt ab. Denn Sprache ist mehr als nur […] von Lenka Hošová

Blogbeitrag

Zwischen alter und neuer Heimat

von Christina Seipel

Podcast

Dejan Ristić: In zwei Welten zuhause

von

Dejan Ristić ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie am Institut für Orthodoxe Theologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist auch Diakon der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde München. Im Gespräch mit IKGS-Mitarbeiterin PD Dr. Angela Ilić erzählt er über seine Erfahrungen mit der Überwindung sprachlicher und konfessioneller Grenzen und Vorurteile.

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