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Historische Identitätskonstruktionen in Rijeka und Maribor: Neue Monografie von Angela Ilić   

von IKGS München

Die Monografie „Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbespiele Rijeka und Maribor“ von PD Dr. Angela Ilić ist vor kurzem im Harrassowitz Verlag in Wiesbaden erschienen und wurde vom IKGS gefördert. Diese multiperspektivisch und multilingual angelegte Studie stellt die Entwicklung, Repräsentation und gegenseitige Wahrnehmung unterschiedlicher Identitätskonstruktionen im öffentlichen Raum der beiden Städte vor. Im Mittelpunkt steht eine vergleichende Analyse schriftlicher Quellen von Sprach-, Kultur- und Sportvereinen sowie religiösen Gemeinden. Im Gespräch mit Dr. Enikő Dácz geht die Autorin auf den Prozess ihrer Themenfindung, die Herausforderungen der Quellenlage sowie auf neue und überraschende Ergebnisse ihrer Recherche ein.

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IKGS-Fellow 2023/2024: Gábor Schein im Gespräch 

von IKGS München

Prof. Dr. Gábor Schein sprach mit Enikő Dácz über die sechs Monate seines Fellowships am IKGS und sein Forschungsprojekt „Die metahistorischen Rahmensetzungen der Nationalliteraturen Ost-Mittel-Europas“. Er ging neben wichtigen Forschungsfragen auch auf die Verortung deutschsprachiger Texte und Literaturen in dieser Region ein. Abschließend sprach er über seinen Beitrag zu den „Spiegelungen“ und ließ das Gespräch lyrisch ausklingen.

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Vom Donaudelta nach Franken: Hans Issler, ein...

von IKGS München
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Das jüdische Budapest:  Im Gespräch mit Gábor Schein. II. Teil

von IKGS München

Im zweiten Podcast über das jüdische Budapest damals und heute sprechen Angela Ilić und Prof. Dr. Gábor Schein, IKGS-Fellow 2023/24, über das materielle und immaterielle jüdische Kulturerbe in der Stadt. Sie gehen auf Entwicklungen seit den 1990er-Jahren bis heute ein und stellen wichtige Gebäude, Erinnerungsorte, Institutionen sowie Sichtbares und Verborgenes vor. Im Mittelpunkt dieser imaginären Reise steht das sogenannte jüdische Viertel im Herzen Budapests. © Foto: Angela Ilić (IKGS)

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Preserving the Visual Heritage of Historical Gottschee

von IKGS München

The IKGS photo archives contains several hundred historical photographs and negatives from the Gottschee/Kočevsko region in the Republic of Slovenia, where a numerically significant German population had lived until 1941. Between September and December 2023, this collection was evaluated and prepared for digitization as part of a project funded by the Bavarian State Ministry for Family, Labor and Social Affairs. Angela Ilić talks to Dr. Anja Moric (Ljubljana), associated scholar of the IKGS in 2024, who worked on the project and who has been conducting research on Gottschee for twenty years. Project website: https://www.ikgs.de/bildbestaende-gottschee/ Dr. Anja Moric, associated scholar of the IKGS in 2024: https://www.ikgs.de/assoziierte-wissenschaftler/anja-moric/ More information on the “Donauwellen” podcast series: https://zwischengrenzen.online/schwerpunkte/podcast-donauwellen/ Creative Commons License: BY-NC-ND

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Czernowitz im Frühjahr 2024 – Ein Stimmungsbild

von Prof. Dr. Tobias Arand, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Wie schon im Frühjahr 2023 war ich auch im Februar 2024 erneut in Czernowitz – diesmal in meiner Funktion als Wissenschaftler und als Zeichen der Verbundenheit meiner Hochschule mit der ukrainischen Partneruniversität. Nun ist die Reise aufwendiger als sie es im Jahr 2017 war. Man fliegt jetzt nach Suceava in Rumänien, dann geht es mit dem Sammeltaxi über rumpelige Straßen 100km nach Czernowitz weiter. Die Grenze und ihr Übertritt sind stets ein ganz eigenes Abenteuer, das immer wieder neue Facetten zeigen kann. Mehr sei hier dazu nicht gesagt. Fotos: Tobias Arand

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Das jüdische Budapest: Im Gespräch mit Gábor Schein. I. Teil

von IKGS München

In der ersten von zwei Folgen über das jüdische Budapest damals und heute spricht Angela Ilić mit Prof. Dr. Gábor Schein, IKGS-Fellow 2023/24. Sie blicken gemeinsam auf die bewegte Geschichte des ungarischen und Budapester Judentums ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und sprechen unter anderem über religiöse Reform, Anpassung, Mehrsprachigkeit, Bildung, Theater und Literatur. Foto: Fortepan / Stadtarchiv Budapest.

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Verschlungene Wege ins Schwarzmeergebiet

von IKGS München

Zur Neukonzeption der Dauerausstellung zur Kultur und Geschichte der Deutschen aus Bessarabien und der Dobrudscha: Seit dem 21. Januar 2024 zeigt das Bessarabiendeutsche Haus in Stuttgart eine neu konzipierte Dauerausstellung zur Kultur und Geschichte der Deutschen in Bessarabien und der Dobrudscha. Tobias Weger war zu dieser Feierlichkeit eingeladen und konnte Eindrücke sammeln. Im Anschluss an die Eröffnung ergab sich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Brigitte Bornemann, der Bundesvorsitzenden des Bessarabiendeutschen Vereins e. V.; sie berichtet nicht nur über die neue Ausstellung, sondern auch über Hilfsprojekte für die Menschen in den einstigen bessarabiendeutschen Siedlungen in der Ukraine. Foto: Tobias Weger

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Die Erfahrung der Bewegung: Franz Hodjak im...

von IKGS München
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Mobilization through Sport ‒ A New Volume in Focus

von IKGS München

Enikő Dácz discusses the newest issue of the Yearbook “Danubiana Carpathica” titled “Movement – Organization – Ideology. Mobilization through Sport in Southeast Europe in the 19th and 20th Centuries” with volume editors Angela Ilić and Tobias Weger. They explain why they decided to include several English contributions in the book and why they even wrote a separate introduction in English, what some of the most surprising discoveries in the process were, and what sets this volume apart from many other publications on sports in Southeast Europe.

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Sportliche Mobilisierung in Südosteuropa – ein Werkstattgespräch

von IKGS München

Donauwellen-Host Florian Kührer-Wielach spricht mit Angela Ilić und Tobias Weger, den Herausgebern des Jahrbuchs „Danubiana Carpathica“ zum Thema „Bewegung – Organisation – Ideologie. Sportliche Mobilisierung in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert“. Sie erläutern, weshalb es sich lohnt, sich noch intensiver als bisher mit der Sportgeschichte Südosteuropas zu befassen, die als eine Art Lackmuspapier für soziale, politische, nationale, ethnische und sogar konfessionelle Entwicklungen im Donau-Karpaten-Raum gesehen werden kann. Und weshalb es dabei nicht nur um Fußball geht… Weitere Informationen zum Band und zur Reihe „Danubiana Carpathica“: https://www.ikgs.de/danubiana

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,,Wie erinnert eine Stadt?“: Thomas Perle im Gespräch

von IKGS München

Der vielfach ausgezeichnete Autor, Nestroy-Preisträger 2023 und Regisseur Thomas Perle, der auch immer wieder in den „Spiegelungen“ veröffentlicht, spricht über seine neuen Stücke, die Kooperationen mit Theatern in Rumänien und seine Erfahrungen als Stadtschreiber an unterschiedlichen Orten. Er geht näher auf seine Erfahrungen als Temeswarer Stadtschreiber des Deutschen Kulturforums östliches Europa und die Stücke „PROTESTANTEN vertreibung aus der heimath“ und „Sidy Thal“, das er zusammen mit Clemens Bechtel verfasste, ein. Foto: Volker Schmidt

Beiträge unserer Autor:innen zum Lesen, Sehen und Hören.

Unser Blog Zwischen Grenzen macht auf verschiedene Aspekte der Grenzen im zentral- und südosteuropäischen Raum aufmerksam. Die kulturelle, religiöse und politische Geschichte der Regionen wirkt sich auch auf das heutige Leben aus – ist aber vielleicht gar nicht mehr so sichtbar.

In der Video-Reihe Spot On werfen wir einen Blick auf bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten aus den böhmischen Ländern. Sprachliche, nationale und politische Grenzen beinflussten zwangsläufig ihr Leben und Werk.

Die Podcast-Serie Münchner Grenzerfahrungen setzt sich mit Menschen auseinander, deren Leben von Grenzüberschreitungen geprägt ist. Herkunft, Ankunft und Rückkehr stellen sich als dynamische Komponenten ihrer Biografien heraus.